Vita

Hannah Ginsburg ist Begründerin und Inhaberin von Sing Dich Glücklich und arbeitet als diplomierte Gesangspädagogin in ihrer Schule. Sie studierte Gesang und Musikpädagogik im Fach Jazz/Rock/Pop an der Musikhochschule Carl Maria v. Weber in Dresden. Neben dem Studium bei Prof. Céline Rudolph und Prof. Eleanor Forbes hat Hannah zahlreiche Workshops und Seminare besucht, unter anderem mit Gerri Granelli, Njamy Sitson, Jaap Blonk, Rhiannon u.v.m. Weitere Stimm-und Lehrqaulifikationen erhielt Hannah beim "Estill Voice Training".

Während des Studiums gründete Hannah mit Kollegen aus ihrer Gesangsklasse das A Cappella Ensemble „Wortart“ und gibt mittlerweile bundesweit Konzerte und Workshops. Das Ensemble ist Preisträger zahlreicher renommierter Wettbewerbe und steht für individuellen, einzigartigen A Cappella Gesang.

Neben der Tätigkeit als Gesangslehrerin unterrichtet Hannah als Dozentin im Rahmen der Belacantare Brandenburg.
Ebenso ist sie seit 2015 eine gefragte Dozentin bei der Cantarale Brandenburg, einem Jugendchortreffen in Brandenburg an der Havel.

20101. Platz Kammermusikwettbewerb der HfM Dresden
20102. Platz Internationaler A Cappella Wettbewerb, Leipzig
20102. Platz und Golddiplom in der Kategorie Jazz beim Wettbewerb „Total Vokal“ Graz
2011Mai Herausgabe der Debüt-CD
2011Finalisten beim Wettbewerb „Jugend Kulturell“
2015„Initiativpreis“ des Kulturpreises Deutsche Sprache für das künstlerische Werk des Wortart Ensembles

Hannahs jahrelange Praxiserfahrung als Schauspielerin ließen sie unter anderem für die Fernsehsender ZDF, RTL und Sat1 vor der Kamera stehen und erweitern den Unterricht maßgeblich.

Auszüge aus ihrer Schauspieltätigkeit:

ARD«Einmal im Westen und Zurück»
RTL«Ne‘ Geile Zeit» (Hauptcast)
ZDF«Der Kriminalist»
SAT 1«Mit Herz und Handschellen»


Hannah über Stimmen

"Während meiner Studienzeit habe ich mich intensiv mit meiner eigenen Stimme auseinandergesetzt und dabei am eigenen Leib erfahren, wie komplex dieses Instrument ist. Es gibt kein Patentrezept, das sich auf jede Stimme und jeden Sänger anwenden ließe und genauso wenig ist ein Sänger in seiner Entwicklung jemals fertig, weil seine Stimme unabdingbar mit seinem Charakter und den individuellen Bedürfnissen seines Körpers verbunden ist.

Daher gibt es für mich persönlich kein anderes Instrument als die Stimme, das direkter und ehrlicher im Ausdruck sein könnte. Dieser Gedanke fasziniert mich jedes Mal aufs Neue an meiner Arbeit. Es bedeutet jedoch auch eine große Herausforderung, diesem sensiblen Instrument gerecht zu werden.

Auch die Arbeit innnerhalb meines A Cappella Ensembles Wortart führt mir diese Herausforderung stets wieder vor Augen: Fünf einzigartige Stimmen und Charaktere werden zu einem Ganzen zusammengefügt. Es ist sehr spannend, ausschließlich mit Stimmen zu arbeiten und zu sehen, wie ein Gesamtklang entsteht. Durch Wortart und die eingehende Beschäftigung mit der deutschen Sprache und Lyrik wurde mir die enge Verbindung zwischen Wort und Musik erst richtig bewusst.

Singen bedeutet nicht, dass das Wort an Gewicht verliert, weil die Musik hinzukommt; ganz im Gegenteil: Die Musik trägt das Wort und füllt die Räume, die ein gesprochenes Wort nicht erreichen kann.

Aber dafür muss der Sänger seinen Körper kennen. Das hat mir meine Tätigkeit als Schauspielerin gezeigt. Um zum ehrlichen und überzeugenden Ausdruck zu gelangen – egal ob Sänger oder Schauspieler – muss ich mein Instrument verstehen. Nur so kann ich Texte und Musik mit meinen eigenen Emotionen füllen.

Mittlerweile bedingt sich all dies gegenseitig. Für mich gibt es keine Trennung mehr. Die Erfahrung als Schauspielerin hat mich gleichermaßen geprägt wie mein musikalischer Werdegang und es ist schön zu sehen, wie sich alle Teile in dem Streben nach Ausdruck und Authentizität treffen.“

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